Votivprozession


    Votivprozession auf den Mariahilfberg

    "Not lehrt beten"

    Zahlreiche Gläubige unserer Pfarrei pilgerten zur Wallfahrtskirche, um das Pestgelübde von 1634 einzulösen. Trotz durchwachsenem Wetter nahmen wieder über 60 Pilger unserer Pfarrei an der traditionellen Fußwallfahrt teil. Erstmalig angeführt von unserem Pfarrer Berger wanderten wir betend und singend Richtung Berg.

    Wir marschierten an der Sebastianskirche vorbei, den Hohlweg hinunter, über den Kochkellerberg und dann die Allee entlang. Am letzten steilen Teilstück des Kreuzweges war Kondition gefragt. Hier merkte auch unser Pfarrer, wie schwer beten fallen kann, wenn man zugleich steil bergauf schreiten muss. Trotzdem kamen wir mit Abstand als erste Pfarrei oben an. Der Gottesdienst, dieses Mal gestaltet von unserer Pfarrei fand auf dem Freialtar statt.

    Alle Bänke waren besetzt, was Pfarrer Berger, der das erste Mal die Messe zelebrierte, sehr erfreute. In seiner Predigt wies er darauf hin, dass die Geschichte des Maria-Hilf-Berges auch eine Geschichte der Not ist. Die Pest 1633-34 überraschte die Menschen in ihrer Hilflosigkeit und Ohnmacht. Es ging nicht um Lebensqualität, sondern um das nackte Überleben. Unsere wunderschöne Bergkirche ist kein Museum, sondern ein Ort des Betens. Es ist eine wichtige Tradition der Stadt Amberg, jedes Mal auf den Berg zu wallfahren. Es gibt kaum einen Ort in Amberg, der so von Gebeten durchdrungen ist, wie der Boden, auf dem wir jetzt gerade stehen.

    Der Glaube wurde nicht von Generation zu Generation neu erfunden, sondern er wurde weitergeschenkt, so Pfarrer Berger weiter.

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    Bericht und Fotos von: Thomas Held 6.05.12


    Benefizkonzert

    Benefizkonzert der Musikkapelle Ursensollen

    Musik ist Lebenshilfe, sie soll Freude vermitteln, denn der Mensch braucht Hoffnung und die Musik kann sie vermitteln!" Diesen Spruch des Komponisten Kurt Gäble stellte die Musikkapelle Ursensollen als Leitspruch über ihr Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Michael zugunsten eines Missionsprojekts in Tansania. Die jungen dynamischen Musiker sorgten für ein beeindruckendes Konzerterlebnis und vermittelten dabei einen Hauch an Faszination für Musik beim Einsatz der drei selbstgebauten Alphörner. Für den Ohren- wie Augenschmaus bedankten sich die begeisterten Zuhörer mit gebührendem Applaus.

    Pfarrer Hermann Berger bedankte sich eingangs des Benefizkonzerts bei der Musikkappelle Ursensollen unter der Leitung von Stefan Neger für ihren unentgeltlichen Auftritt zugunsten des Amberger Missionar Bruder Peter Hötter vom Orden der Missionsgesellschaft vom Hl. Geist. Dieser arbeite nach seinen Aussagen seit ca. acht Jahren in Tansania, wo er 2005 eine Stiftung für Waisenkinder und Kinder mit Behinderung in das Leben gerufen hätte. Die Spenden würden hundertprozentig ankommen, denn die Pfarrei halte ständigen Briefkontakt mit dem Amberger Missionsbruder, dessen Eltern in Ursensollen leben würden. Mit den Spendengeldern werde den Waisenkindern eine solide Ausbildung und gute medizinische Versorgung ermöglicht.

    Die mehrfach im In- und Ausland für ihre Leistungen ausgezeichneten Musiker der Musikkapelle Ursensollen zeigten dann bei ihrem Konzert bei einem anspruchsvollem Musikprogramm auf hohem Niveau ihr musikalisches Können. Sie spannten einen Bogen von klassischen Werken früherer Komponisten über Ausschnitte beliebter und bekannter Musicals bis hin zu modernen und religiösen Stücken. Durch das Programm führte in informativer Weise die Vorsitzende der Musikkappelle Angela Harbauer. Mit der Eröffnungsintrada aus "A little concert suite" von Alfred Reed, versetzten die Musiker ihre Zuhörer als Ehrengäste inmitten eines höfischen Umzugs mit Pomp und Pracht. Anschließend interpretierten die Musiker musikalisch hervorragend das als Erkennungsmelodie für das eigene Orchester komponierte, eher schwermütige Werk "Signature" von Jan Van der Roost. Antonin Dvorák's "Legende No. 4, op. 59" entführte die Konzertgäste in die Welt der Mythen, Sagen und Legenden. Zum Höhepunkt des Konzerts und zum wunderbaren Hörgenuss wurde dann der Einsatz der drei von Robert Vogl erbauten Alphörner bei dem Werk "Begegnung" von Kurt Gäble.

    Festliche Musik erklang dann mit der Komposition "Fiskinatura" von Thiemo Kraas, bei der die Natur des Landes in all seinen Schönheiten und die Natur der unterschiedlichsten menschlichen Charaktere regelrechte zu fühlen war. Mit dem musikalischen Werk "Robinson Crusoe" wurden die Konzertgäste auf eine wilde Abenteuerreise entführt, bevor bei Disneys weltberühmten Musical "Der König der Löwen" mit der Geschichte vom ewigen Kreislauf des Lebens die gesamte Klaviatur der menschlichen Gefühle angeschlagen wurde und sicherlich bei dem ein oder anderen für Gänsehautgefühl sorgte. Mit ihrem lang anhaltenden Applaus erklatschte sich das Publikum eine Zugabe mit "Crimond", einem geistliches Lied aus Schottland wie musikalisches Kleinod für Blasmusik, sodass das Benefizkonzert mit einer wundeschönen sanften Melodie seinen Ausklang fand.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Thomas Held 4.5.2012


    Kommunionfest


    Kommunionfest 2012
    "Gemeinschaft mit Jesus"

    Dieses Jahr gab es zum Kommunionfest einige Neuerungen. Die 31 Mädchen und Jungen durften ihre Kommunionkerzen direkt an der vor dem Altar aufgestellten Osterkerze anzünden. Danach erneuerten sie am Taufbrunnen ihr Taufversprechen, welches Gemeindereferent Andreas Scheidler ihnen vorsprach. Dies sollte sie daran erinnern, dass ihre Eltern kurz nach der Geburt das Taufversprechen für ihr Kind von einem Taufpaten nachsagen ließen und so in die christliche Gemeinschaft aufnahmen.

    Kommunion heißt übersetzt Gemeinschaft, so Pfarrer Berger in seiner Predigt. Gemeinschaft untereinander, aber auch mit Jesus. Außerdem verbindet man mit Gemeinschaft auch die Wörter Feier und Freude. Diese drei Dinge durften die Kinder an diesem Tag sicher alle genießen.

    Gott macht sich ganz klein. Er will uns ganz nahe sein. Im Wunder der Eucharistie kommt er uns ganz nah. Durch den Empfang der hl. Kommunion ist Jesus in uns.

    Die Eltern wurden aufgefordert, ihren Kindern durch Gottesdienstbesuche und Gebete zu zeigen, dass auch sie an dieses Wunder glauben und so ihr Kind im Glauben stärken und unterstützen. Ein großer Dank galt allen Tischmüttern und Andreas Scheidler für die Vorbereitung und auch dem Chor SMS für die musikalische Gestaltung.

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    Bericht von: Elisabeth Wittmann und Thomas Held; Fotos von: Thomas Held

    Digitale Fotos auf CD erhältlich

    Auch dieses Jahr gibt es vom der Kommunion digitale Bilder in bester Qualität auf CD. Die CD´s können zum Preis von 6 Euro, wovon 3 Euro als Spende für das Pfarrheim gehen, im Pfarrbüro erworben werden.



    Der auferstandene Christus

    Ostern 2012

    Auferstehung - Beginn eines neuen Lebens

    Die Auferstehung Jesu sei das zentrale Geheimnis unseres Glaubens überhaupt, so Pfarrer Hermann Berger zu Beginn seiner Osterpredigt während der Osternachtsfeier am frühen Morgen des Ostersonntags. Ohne die Auferstehung gäbe es keine Christen, keine Kirchen und auch keine Kirche. Zur Auferstehung gäbe es nichts vergleichbares, wie etwa zu Weihnachten. Zur Geburt haben wir einen Erfahrungsschatz, die Auferstehung aber sprengt unsere Vorstellungskraft, so Pfarrer Berger weiter.

    Die Auferstehung bedeute nicht die Rückkehr in ein irdisches Leben, führte Pfarrer Berger weiter aus. Es sei der Beginn eines neuen Lebens, das unsere Vorstellungskraft übersteigt. Die Auferstehung überfordere unseren Verstand. Die Auferstehung sei Anlass zum Staunen. Staunen und Freude liege nahe beieinander. "Die Liturgie der Osternacht ist eine Entfaltung der Freude über die Auferstehung Jesu." Die Freude über die Auferstehung sei eine unvergängliche Freude. Auch für uns komme der Tag an dem uns Nichts und Niemand mehr diese Freude nehmen könne. "Das wird der Tag sein an dem wir selbst mit unserem Herrn Jesus Christus von den Toten auferstehen dürfen."

    Die Osternacht begann in diesem Jahr zunächst draußen vor der Kirche im Atrium mit der Entzündung des Osterfeuers und der Osterkerze. Es folgte die Lichtfeier mit dem Einzug der Osterkerze in die Kirche und das feierliche Exultet, der Lobgesang der Osternacht. Daran schloss sich der alttestamentliche Wortgottesdienst an, das feierliche Gloria und der neutestamentliche Wortgottesdienst. Nach der Erneuerung des Taufversprechens und der Eucharistiefeier wurden zum Abschluss der Osternacht, die musikalisch vom Chor sms und den Peanuts umrahmt wurde, die Speisen gesegnet.

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    Bericht: Markus Mußemann; Fotos: Thomas Held; 8.4.2012


    Karfreitag

    Karfreitag

    Das Kreuz ein Zeichen des Trostes

    Untrennbar ist das Kreuz mit dem Tod Jesu verbunden, es sei ein Zeichen des Leids und des Widerspruchs, so Pfarrer Hermann Berger zu Beginn seiner Ansprache während der Karfreitagsliturgie am Nachmittag. Er stellte die Frage ob dieses Zeichen auch trösten könne. "Welchen Sinn hätte es das Kreuz zu verehren, wenn es nicht auch ein Zeichen des Trostes wäre", so Pfarrer Berger weiter.

    Handschmeichlerkreuz In den letzten Wochen fanden in der Pfarrei Handschmeichlerkreuze reißenden Absatz. Diese aus Olivenholz geschnitzten Kreuze seien weniger für das Auge als für die Hand bestimmt. Sie werden von christlichen Schnitzern in Bethlehem hergestellt. Das Handschmeichlerkreuz lebt davon in die Hand genommen zu werden. Es könne so bei verschiedenen Anlässen helfen, etwa vor einer wichtigen Entscheidung oder beim Gebet. Besonders eindrucksvolle Erfahrungen habe Pfarrer Berger jedoch bei schwer kranken und sterbenden Menschen mit den Handschmeichlerkreuzen gemacht. Man könne sich an dem Kreuz festhalten, man spüre förmlich den gekreuzigten Herrn. Für uns alle werde unser persönlicher Karfreitag kommen, unser Todestag, so Pfarrer Berger. "Ich wünsche mir, dass mir ein lieber Mensch dann ein Handschmeichlerkreuz in die Hand gibt. Ich möchte mich an dem der für mich gestorben ist festhalten können."

    Zuvor gedachte man mit Hilfe der Johannespassion dem Leiden und Sterben Jesu. Es schlossen sich die sogenannten großen Karfreitagsfürbitten sowie die Enthüllung und Verehrung des Kreuzes an. Den Abschluss bildete eine einfache Kommunionfeier. Musikalisch wurde die Liturgie von der Chorgemeinschaft St. Michael gestaltet.

    Bericht: Markus Mußemann; Foto: Thomas Held; 7.4.2012


    Gründonnerstag

    Gründonnerstag

    Abendmahlsgottesdienst und Erstkommunion

    Es sei eine gute Tradition, dass in unserer Pfarrgemeinde am Gründonnerstag auch die Erstkommunion gefeiert werde, so Pfarrer Hermann Berger zu Beginn des Abendmahlsgottesdienstes. 30 Jungen und Mädchen empfingen am Abend des Gründonnerstags zum ersten Mal die Eucharistie.

    Zuvor berichtete das Johannesevangelium davon, wie Jesus vor dem letzten Abendmahl darauf bestanden hat seinen Jüngern die Füße zu waschen. Im Orient galt die Fußwaschung als Geste der Gastfreundschaft, die von den Dienern verrichtet wurde. Als Erinnerung an den Auftrag Jesu zur Nächstenliebe fand die Fußwaschung ab dem 7. Jahrhundert Eingang in die Liturgie des Gründonnerstags, an dem in den katholischen Kirchen das Gedächtnis des letzten Abendmahls gefeiert wird und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie.

    In einer kurzen Ansprache ging Pfarrer Hermann Berger darauf ein, dass sich in diesem Sklavendienst der Fußwaschung das ganze Leben und Wirken Jesu widerspiegelt. Jesus sei ganz für Menschen und Gott da gewesen. So sei die Fußwaschung auch ein Zeichen dafür, dass wir uns hineinbegeben wollen in die Hingabe Jesu. Im Anschluss an diese Ansprache vollzog Pfarrer Berger an 12 Gemeindemitgliedern, die rund um den Altar platzgenommen hatten, die Fußwaschung. Das Ritual der Fußwaschung war für die Gläubigen, insbesondere für die Erstkommunikanten, ein nachvollziehbares Zeichen der Demut und Hingabe an den Nächsten.

    Nach der Eucharistiefeier wurde das Allerheiligste feierlich in die Werktagskirche übertragen und zur Anbetung ausgesetzt. Am Ende des Abendmahlgottesdienstes folgte die Entblößung des Altars als Zeichen der Trauer in der Nacht zum Karfreitag.

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    Bericht: Adele Schütz / Markus Mußemann; Fotos: Thomas Held; 6.4.2012


    AgapefeierAgapefeier

    Agapefeier der Seniorengruppe

    Am Montag lud die Seniorengruppe zur Agapefeier ein. Die Feier wurde von Gemeindereferent Andreas Scheidler und Pfarrer Hermann Berger mit Lesungen und Liedern gestaltet. Für die 35 Gäste gab es gesegnetes Brot, Wein oder Saft und harte Eier.

    Am Ende der Agapefeier bedankte sich Frau Marinanne Fichtl für die stilvolle Feier und den Bastlern, die in der letzten Woche viele Palmbuschen gefertigt haben.

    Den Erlös der verkauften Palmbuschen am Samstag und Sonntag von 500 Euro überreichte sie Herrn Pfarrer Berger für die anstehende Kirchenrennovierung. Dieser bedankte sich sehr herzlich für die Spende.
    Bericht und Fotos: Erika Fahrnholz 3.4.2012


    Palmsonntag

    Palmsonntag

    Familiengottesdienst, Fastenessen, Bücherflohmarkt

    Wie gewohnt begann der Familiengottesdienst am Palmsonntag im Freien vor der Pfarrkirche. Gemeindereferent Andreas Scheidler animierte die zahlreichen Kinder zunächst zu Jubelrufen, so wie sie Jesus einst auch bei dem Einzug nach Jerusalem entgegen gerufen wurden. Nach dem Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem segnete Pfarrer Hermann Berger die vielen bunten Palmbuschen, anschließend folgte die feierliche Prozession um die Kirche und der Einzug durch das Portal. In der Kirche angekommen schlug die Stimmung schließlich schnell um. "Weg mit ihm!", "Nieder mit ihm!" und "Kreuzige ihn!" war auf Plakaten zu lesen, die mehrere Kinder hoch hielten. Sie leiteten so schon zur Passionsgeschichte über. Vor allen Gottesdiensten am Palmsonntagswochenende wurden auch wieder viele kleine Palmbuschen verkauft, die in der Woche zuvor von vielen fleißigen Händen gebastelt wurden.

    Im Anschluss an den Familiengottesdienst lud der Familientreff zum traditionellen Fastenessen in den Pfarrsaal ein. Hier gab es Nudeln mit einer leckeren Bolognese-Soße. Mit Sarah Prosia von den Philippinen war ein weit gereister Gast unter den Besuchern. Sie berichtete über das Projekt HAYAG (ein Bericht dazu folgt noch). Parallel und auch schon am Tag zuvor fand im Foyer des Pfarrheims der traditionelle große Bücherflohmarkt statt, den der Sachausschuss Mission-Entwicklung-Frieden bereits zum 10ten Mal organisiert hat. Der Bücherflohmarkt hat noch in der Karwoche am Montag, Mittwoch und Donnerstag jeweils von 17 bis 19 Uhr geöffnet sowie am Ostersonntag und Ostermontag von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr.

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    Bericht: Markus Mußemann; Fotos: Thomas Held; Fotos: Palmbuschenbinden Erika Fahrnholz 1.4.2012


    Familiengottedienst

    "Brücken verbinden"

    Integrativer Gottesdienst

    Am Sonntag, den 18. März 2012 gestalteten Schülerinnen und Schüler der Rupert - Egenberger - Schule und der Luitpoldmittelschule den integrativen Gottesdienst in Sankt Michael. Der Gottesdienst wurde durch Herrn BGR Heiner Wittmann und Herrn Pfarrer Berger zelebriert. Das Thema des Gottesdienstes lautete Thema: "Brücken verbinden".

    Durch die Auslagerung von Klassen beider Schulen in das Gebäude der ehemaligen Amerikanischen Schule ist ein Kennenlernen und die Zusammenarbeit von Kindern mit und ohne Behinderung möglich. Die räumliche Unterbringung unter dem gleichen Dach bot den Schülerinnen und Schülern neue Erfahrungen. Erste Begegnungen bei offenen Spielformen ermöglichten eine Annäherung. Regelmäßige Treffen während der Unterrichtszeit - besonders in den Fächern Kunst und Musik - hatten zum Ziel, gegenseitige Vorbehalte abzubauen und ein positives Schulklima zu schaffen. Lernprozesse wurden auf beiden Seiten in Gang gesetzt: zum einen der Abbau von Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderung, zum anderen aber auch das Erschließen einer Welt, die außerhalb des geschützten Rahmens liegt. Ziel der Kooperation zwischen der Förderschul- und der Mittelschulklasse ist, Toleranz und Verständnis in der Gesellschaft wachsen zu lassen.

    Mit diesem Hintergrund gestalteten die Klasse 5a der Luitpold-Mittelschule und die Klasse 5a der Rupert- Egenberger-Schule unter der Leitung von Frau Dechant, Frau Sperl und der Studentin Helena Reindl den Gottesdienst mit dem Thema "Brücken verbinden". Das Predigtspiel zeigte zwei zerstrittene Bauernfamilien, die an den beiden gegenüberliegenden Seiten eines Flusses wohnen. Darunter litten die Kinder der beiden Familien, denen ein Treffen wegen des Gewässers nicht möglich war. Durch das Absenken des Wasserspiegels nach einer Hitzeperiode konnten beide Kinder den Fluss überwinden und beim gegenseitigen Kennenlernen neue Erfahrungen sammeln. Die Welt der Kinder wurde erlebnisreich. Ein wieder ansteigender Wasserspiegel lies keine weiteren Treffen mehr zu. Die Kinder verstummten. Schließlich überwanden die Eltern ihre Vorbehalte und ermöglichten durch den Bau einer Brücke das Zusammentreffen der Kinder. Damit legten auch die Erwachsenen ihre ablehnende Haltung ab und traten in Kontakt mit der jeweils anderen Familie.

    Mit dieser Geschichte von Max Bolliger soll der Mut des Aufeinander zu Gehens angeregt werden, bestehende Barrieren im Umgang miteinander sollen überdacht und abgebaut werden. Ein Thema, das nicht nur im Umgang von Menschen mit und ohne Behinderung wichtig ist, sondern auch im Alltagsleben eines jeden Bedeutung trägt.

    Die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernahmen Schülerinnen und Schüler der Rupert - Egenberger-Schule und der Chor der Luitpold-Mittelschule unter der Leitung von Frau Böhm und Frau Dechant. Der Dank gebührt neben den Sängerinnen beider Schulen auch Herrn Kaiser der Luitpoldmittelschule und Frau Burke und Frau Weidl der Rupert - Egenberger - Schule für die Bereicherung der Musik mit ihrem Instrumentalspiel.

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    Bericht: Petra Sperl; Fotos: Thomas Held; 18.3.2012


    Kinderwortgottedienst

    Jona geht nach Ninive

    Das war die Überschrift zu unserem zweiten Kinderwortgottesdienst in diesem Jahr.

    Mit Bildern und Geräuschen untermalten wir die Geschichte von Jona der von Gott den Auftrag erhielt nach Ninive zu gehen. Alles was ihm dabei passierte, durften die kleinen Wortgottesdienstbesucher dann auch noch einmal am "eigenen Leib" durchmachen. Wie er davonlaufen wollte mit einem Schiff und Gott ihn doch fand. Als er vom Wal verschlungen wurde und an Land gespuckt. Bis er endlich in Ninive ankam und die Menschen dort ermahnte von ihren bösen Taten abzulassen. Auch als Gott die Menschen aus Ninive verschonte und Jona dies gar nicht verstehen wollte. Aber Gott erklärte es ihm anhand der verdorrten Blätter des ehemals schönen Busches: Dir tun die Blätter leid, mir tun die Menschen leid. Sie sollen nicht sterben. Alle Menschen sind meine Kinder!

    Unsere Kinderwortgottesdienstbesucher waren wieder einmal mit Eifer bei der Sache und am Ende gab es in der Pfarrkirche St. Michael noch den Blasiussegen für die großen und kleinen Besucher.

    Ein herzliches Vergelt´s Gott noch an Andreas Scheidler der uns bei diesem Wortgodi musikalisch unterstützt hat!

    Uns hat es wieder einmal viel Spaß gemacht

    …und ich hoffe am 25.03.2012 um 10.30 Uhr werden wir uns wieder sehen!!!!


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    Bericht und Fotos: Sonja Klopsch; 20.2.2012


    Familiengottedienst

    Familiengottesdienst am Faschingssonntag


    Auch dieses Mal hat sich das Familiengottesdienstteam wieder etwas besonderes einfallen lassen.
    Ein Junge wurde im Rollstuhl zum Altar geschoben. Einen solchen Rollstuhl benötigen Menschen, die nicht gehen können. Auch wir sind manchmal wie gelähmt und unbeweglich. Oft lähmen uns Sorgen und Traurigkeit.

    Die Kinder hielten Zettel mit Aufschriften, wie Angst, schlechtes Gewissen, Sorgen und Trauer hoch. Angst steht für z.B. schlechte Noten in der Schule oder für Verlust des Arbeitsplatzes. Ein schlechtes Gewissen habe ich, wenn ich etwas ausgefressen habe.
    Aber Gott will uns helfen, dass es uns gut geht. Er hat uns das heilige Sakrament als Unterpfand der kommenden Herrlichkeit gegeben.

    Der Kinderchor hat den Gottesdienst musikalisch umrahmt, unter der Leitung von Sonja Klopsch, die kurzfristig für den erkrankten Andreas Scheidler eingesprungen ist.

    Traditionell wurden am Ende des Gottesdienstes wieder Faschingskrapfen verkauft.

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    Bericht und Fotos: Thomas Held; 19.2.2012


    a echte Schau

    Kinderfasching


    "Wer hat an der Uhr gedreht", war die große musikalische Frage am Ende der beiden ausgelassenen Kinderfaschingsnachmittage im Pfarrsaal von St. Michael, auf die keiner der rund 340 bestens gelaunten Maschkerer eine Antwort wusste. Einig waren sich aber alle, dass die Zeit bei den vergnüglichen Tanzspielen zu fetziger Musik und den lustigen wie spannenden Bewegungsspielen viel zu schnell vorbei war.

    Mit einer Polonaise durch den Saal ging es hinein in das Faschingsvergnügen, bei dem die Kleinen den Großen kein bisschen im Feiern hinterher standen. Neben freiem Tanzen zu Guter-Laune-Musik kamen Zeitungs-, Enten-, Känguru- und Salzstangentanz bestens an. Beim Reifenspiel, Teppichfliesenspiel, Bobbycarrennen, Stelzenlauf und mit dem Schwungtuch konnten sich die Kinder so richtig austoben. Einen Heidenspaß hatte der Nachwuchs auch beim Schokokusswettessen. Mit einem üppigen Bonbonregen wurden die Maschkerer am Ende der Faschingssause verabschiedet.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Thomas Held; 4 & 5.2.2012


    a echte Schau

    a echte Schau
    Zur echte Schau wurde das Jubiläumskonzerts der Musikpoeten und Vollblutentertainer Hubert Treml und Franz Schuier, die der heiter-sehnsüchtigen bayerischen Seele schon zehn Jahre auf ihre unnachahmlichen Art und Weise ihre Stimme verleihen und ihr begeistertes Publikum mitreißen. Auf gute Resonanz stieß auch der anschließende Barabend, zu dem die Verantwortlichen der Pfarrei eingeladen hatten.

    In Höchstform präsentierten sich die beiden Ausnahmemusiker Hubert Treml und Franz Schuier als sie bei uns gastierten und mit den besten Liedern aus den vergangenen zehn Jahren den zahlreichen Gästen im gut besetzten Pfarrsaal eine Unterhaltungsshow vom Feinsten lieferten. Der Sprecher des Pfarrgemeinderates Markus Mußemann ließ bei seiner Begrüßung wissen, dass sich Hubert Treml und Franz Schuier bereits zum fünften Mal in der Pfarrei ein Stelldichein geben würden und garantierte den Gästen einen unvergleichlichen Abend. Er sollte recht behalten, denn die Vollblutentertainer zeigten, dass sie die hohe Kunst der Unterhaltung bestens beherrschen und damit Herz, Seele und Zwerchfell gleichermaßen in Schwingung versetzen können. Die fetzigen Lieder mit mitreißenden Rhythmus verfehlten dann ihre Wirkung bei den Gästen nicht und so sorgte das Kult-Duo in kürzester Zeit für eine bombastische Stimmung im Saal. Dabei zeigten sie keine Publikumsscheu und mischten sich so unter die Gäste, die sich in die Show gerne einbinden ließen.

    Nach der Einstimung mit dem Hit "Ei in d'Tschechei" gab es für die Gäste erst ein paar musikalische Lockerungsübungen mit dem Lied "Locker langa" nachdem "A hoarter Dooch" besungen war. Egal ob beim Mitschnippen, Mitklatschen oder Mitsingen der oft auch längeren Refrains der Ohrwürmer wie beispielsweise "Brumm bumm ba bumm bumm ba tscha brum a bumm bumm" bei dem Lied "In meim Wong". Außerdem entpuppte sich das Konzert zum Sprachkurs der besonderen Art, denn Hubert Treml hatte alle aus dem Englischen stammenden Lieder in seiner ureigenen Oberpfälzer Version aufbereitet und sorgte damit für ausreichend Heiterkeit. So entsprang beispielsweise dem "Hard Days Night" die Übersetzung "A hoarter Dooch", "Riding in mei Car" "In meim Wong" und "The Fever" "Föiwer". Dass das Kult-Duo ihr Handwerk aus dem Effeff beherrscht, zeigte sich bei der kleinen technischen Panne, die Hubert Treml mit dem Liedchen "Er konnte singen wie Theo Linden, das Konzert kann so gelingen und möge man möge mir ein Schnäppschen bringen" galant überbrückte. Schwungvoll ging es dann nach einer kleinen Pause in den zweiten Teil des Jubiläumskonzerts, in dem die Liedwünsche des Publikums erfüllt wurden und das Stimmungsbarometer im Saal ansteigen ließen. Der Applaus fiel dementsprechend begeistert aus.

    Auf große Resonanz stieß die dann die Einladung von Markus Mußemann in die Bar, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Thomas Held; 21.1.2012


    Sebastianswoche


    Sebastianswoche

    Den Glauben hochhalten
    Unsere Pfarrei gestaltete wie jedes Jahr die Abendmesse. Monsignore Roidl durfte diesesmal unseren neuen Pfarrer begrüßen, der von dem schönen Gottenhaus sehr angetan war.
    Zur Einführung erzählte Monsignore Roidl vom Leben des Hl. Sebastian. Gemäß der Überlieferung ist er in den Jahren der Christenverfolgungen um 303 n. Chr. in Rom den Märtyrertod gestorben.

    Märtyrer sind Menschen, die Spuren hinterlassen, so Pfarrer Berger. Diese sind heute noch sichbar und spürbar. Bei der alljährichen "winterlichen Bergwallfahrt" wird an das Glauenszeugnis des heiligen Sebastian gedacht.

    Unsere Chorgemeinschaft umrahmte die heilige Messe musikalisch.

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    Bericht und Fotos: Thomas Held; 16.1.2012


    Neujahrsempfang


    Neujahrsempfang 2012

    Zur guten Tradition gehört es in der Pfarrei inzwischen, allen ehrenamtlichen Helfern wie den haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter im Rahmen eines Neujahrsempfangs eine Dankeschön für ihren Einsatz und ihr Engagement für die Pfarrei auszusprechen und sie zum kleinen Imbiss mit angeregten Gesprächen beim gemütlichen Beisammensein einzuladen. Auch für die bereits achte Auflage konnte die Pfarrei eine erfreulich hohe Resonanz verbuchen.

    Viele Hände hatten somit der Sprecher des Pfarrgemeinderates Markus Mußemann und seine Stellvertreterin Christa Kreuzer wie Pfarrer Hermann Berger bei der persönlichen Begrüßung der Gäste zum Neujahrsempfang zu schütteln und dabei die besten Wünsche für das Neue Jahr auszusprechen. "Das Ehrenamt ist der große Reichtum der Pfarrei und so ist es umso erfreulicher, wenn sich eine so große Schar an Pfarrfamilienmitgliedern für Gottes Lohn einbringt und die Pfarrei mit blühendem Leben erfüllt", zollte Pfarrer Hermann Berger den Gästen aus ehrenamtlichen Helfern wie den haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter Anerkennung und Dank. Er machte darauf aufmerksam, dass das vielfältige Aufgabenspektrum einer Pfarrei nur mit Leben erfüllt werde, weil sich eine große Schar an Helfern mit seiner je eigenen Kompetenz hier einbringen würde. Die Bandbreite reiche von der Technik und Organisation über Kirchenmusik bis hin zu Führungsqualitäten und Einfühlungsvermögen. "Nur ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass der Puls der Pfarrei so lebendig schlägt", betonte Hermann Berger.

    "Abschied, Improvisation, aber auch ein Neubeginn prägten das Jahr 2011", zog dann der Sprecher des Pfarrgemeinderats Markus Mußemann Bilanz über die vergangenen 12 Monate und erinnerte an die zerschlagene Hoffnung auf die Genesung von Pfarrer Peter Nussbaum und dessen Weggang, die Übergangszeit mit Pfarrvikar Antony Koottummel und dann der Neuanfang mit Pfarrer Hermann Berger. Er richtete seinen Dank an all diejenigen, die in der Vertretungs- und Übergangszeit Mehrarbeit geleistet und Mehrverantwortung getragen hätten. Markus Mußemann betonte, dass trotz dieser Vakanzzeit die Pfarrgemeinde keineswegs still gestanden und es auch in diesem Jahr zahlreiche religiöse und weltliche Angebote und Veranstaltungen gegeben hätte. Er wies darauf hin, dass nebenbei über die Sommermonate auch noch das Pfarrhaus mit einem sehr großen Anteil ehrenamtlichen Engagements renoviert worden sei. " Wir haben nun einen neuen Pfarrer in unserer Gemeinde, Jesus Christus als unsere Mitte ist aber gleich geblieben und so dient letztendlich auch ihm unser Engagement, auch wenn das vielleicht nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist", machte der Sprecher des Pfarrgemeinderates bewusst. Er meinte, dass man zum Neujahrsempfang zusammengekommen sei, um sich gegenseitig auszutauschen, sich neu zu motivieren, um Freude zu haben und um anderen Freude zu machen. Auch das seien seiner Ansicht nach Dienste am Menschen und damit an Jesus Christus selbst.

    Mit einem Blick über die Pfarrei hinaus sah Mußemann den Deutschlandbesuch des Papstes als herausragendes kirchliches Ereignis für das Jahr 2011. Er meinte, dass er dem dabei gestarteten Dialogprozess zwischen Bischofskonferenz und Laienvertretern angesichts der vielen Enttäuschungen in der Vergangenheit eher abwartend gegenüber stünde. Markus Mußemann glaubt einerseits bei konservativen Vertretern der Kirche einen Trend zum vorkonziliaren Denken zu erkennen, andererseits einen neuen Aufbruch der Kirche gemäß dem Motto des 98. Deutschen Katholikentages "Einen neuen Aufbruch wagen". Dahingehend wies er auch auf das von Papst Johannes XXIII. ausgerufene Ziel des zweiten Vatikanischen Konzils 1962 hin: "Frische Luft in die Kirche lassen!", was er als gutes Motto für die Weltkirche und auch für die eigene Pfarrgemeinde wertete. Mußemann wies auf die 2012 anstehende Wahl der Kircheverwaltung hin und appellierte an die Pfarrgemeindemitglieder sich als Kandidaten aufstellen zu lassen. Abschließend ließ er wissen, dass er sich aus einigen seiner zahlreichen Ämter in der Pfarrei zurückziehen werde.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Thomas Held; 8.1.2012


    Weihnachten 2011


    Weihnachten 2011

    Menschwerdung Gottes - ein Liebesbeweis

    Die Feiern zum Heiligen Abend begannen in diesem Jahr wieder mit der Kinderkrippenfeier am Nachmittag. Rund 1000 Kinder und Erwachsene strömten dazu in die Pfarrkirche. Gemeindereferent Andreas Scheidler ging auf die Bedeutung des Schenkens ein. Geschenke sollen daran erinnern, dass sich Gott selbst in Jesus den Menschen geschenkt hat. Nach einem Rückblick auf die Adventszeit und besonders die Personen Johannes den Täufer und Maria führten Kinder das Krippenspiel auf. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Spatzen von St. Michael.

    Weihnachtsbaum gestiftet von Willi Burger



    Pfarrer Hermann Berger ging in seiner Weihnachtsansprache während der Christmette am Abend, die musikalisch von der Chorgemeinschaft St. Michael gestaltet wurde, zunächst drauf ein, dass im kirchlichen Namenstagskalender ausgerechnet am 24. Dezember Adam und Eva stehen. Dies sei zunächst einmal verwunderlich, da Ihre Namen für Schuld, gegenseitige Schuldzuweisung und Vertreibung aus dem Paradies stünden. Adam bedeute Mensch und Eva bedeute Leben, so Pfarrer Berger weiter. Somit stecke quasi in jedem von uns ein Adam und eine Eva gleichermaßen. Adam stehe für den gefallenen Menschen, der aus der Gemeinschaft mit Gott heraus gefallen ist. Auch wir fallen immer wieder aus dieser Gemeinschaft heraus. So sei etwa die Finanzkrise die Folge menschlicher Schuld und Ausdruck unersättlicher menschlicher Gier. Kapital werde zur Gottheit erhoben, von der man nicht genug bekommen könne. Ausbaden müssten diese Gier viele Kleine, am härtesten treffe es die Menschen in Entwicklungsländern. Mit dem Geld zur Rettung der Finanzsysteme, das derzeit aufgebracht wird, könne man problemlos den Hunger in der Welt beseitigen. "Ich sehe kein Argument womit man diesen Skandal rechtfertigen könnte", so Pfarrer Berger weiter.

    An solchen Stellen werde Adam lebendig. Adam stecke aber auch ganz tief in jedem von uns, oft sei uns dies gar nicht bewusst. Jesus aber habe seinen Ursprung unmittelbar von Gott. Er wird uns in allem gleich außer der Sünde. Gott kommt als Mensch in die dunkle und verlassene Welt. "Kann es einen tieferen Liebesbeweis geben als die Menschwerdung Gottes?", fragte Pfarrer Berger die Gottesdienstbesucher. Jesus sei in de Welt geboren um alles mit uns zu teilen, alle Freuden aber auch alles Leid. Pfarrer Berger zeigte sich sicher darin, dass Gott ausnahmslos alle Menschen annimmt. "In dieser radikalen Annahme ist die wahre Freude von Weihnachten!"

    Bericht: Markus Mußemann; Fotos: Thomas Held; 25.12.2011


    Kinderkrippenfeier


    An den vier Adventsamstagen haben Kinder der 3. und 4. Klassen der Albert-Schweitzer-Schule ein Krippenspiel eingeübt, das sie dann mit Begeisterung am 24. Dezember während der Krippenfeier um 16.00 Uhr in unserer voll besetzten Kirche aufgeführt haben. Mitwirkende waren: Paulina Feit (Maria) Dominik Schwagerl (Josef) Florian Stingl (Herold) Hanna Wagner, Michael Matz, Leon Hölper (Wirte) Benedikt Lueger, Johanna Meiler, Andreas Erven (Flöte) Veronika Roth, Ines Tischner, Magdalena Mocker (Hirten) Selina Scheuerer (Engel)
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    Bericht: Gisela Hirschmann; Fotos: Thomas Held; 18.12.2011


    Familiengottesdienst


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    weitere Bilder auf der Seite.

    Fotos: Thomas Held; 18.12.2011


    Familiengottesdienst


    "Wir empfangen von Gott Licht, er macht unser Leben hell"

    Am Anfang des Familiengottesdienstes zum 2. Advent wurde die Frage gestellt, warum wir hier in der Kirche sind. Ein Grund ist, von Gott Licht (Liebe) zu empfangen, das unser Leben hell macht. Dies kann durch traurige Geschehnisse im Leben verloren gehen.

    Wir sind heute hier, wieder auf's Neue Licht zu empfangen, so Andreas Scheidler. Drei Kinder ließen vorn beim Altar ihre Spiegel um eine brennende Kerze wandern. Dadurch kommt Licht in die dunkelsten Ecken. Das will jeder Sonntag mit uns machen: uns zu Spiegeln machen, die Licht in das Dunkel bringen. Wir sollen das Licht Gottes auf's Neue widerspiegeln.

    Die Kinder bekamen am Schluß einen kleinen Spiegel mit Kerze als Erinnerung an den Gottesdienst. Die Messe wurde musikalisch umrahmt von den Spatzen.

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    Bericht und Fotos: Thomas Held; 4.12.2011


    Familiengottesdienst


    "Wir machen uns auf den Weg"

    und zwar in Richtung Weihnacht. Auf den Weg gemacht hat sich in unserem Fall der Esel Benjamin. Er begleitete Maria und Josef auf ihrem beschwerlichen Weg nach Bethlehem. Unsere "Wortgottesdienstkinder" haben diesen Weg gebaut mit Tüchern und Bibelfiguren, einige Freiwillige durften diesen Weg dann auch nachspielen, verkleidet als Maria, Josef und sogar der Esel Benjamin war dabei.

    Bis Weihnachten sind es ja noch einige Tage und vielleicht denk der eine oder andere auf dem Weg hin zu Weihnachten ab und zu an den kleinen Esel Benjamin und seine große Hilfe für Maria und Josef.

    Wir vom Kinderwortgottesdienstteam wünschen auf jeden Fall eine besinnliche Vorweihnachtszeit und ein wunderschönes Weihnachtsfest!!

    …und vielleicht treffen wir uns ja wieder am 5. Februar 2012!


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    Bericht und Fotos: Sonja Klopsch; 3.12.2011


    das andere Adventssingen

    das andere Adventssingen
    Mit stimmungsvollen Neuem geistlichen Liedern und ansprechenden Instrumentalstücken wie gehaltvollen Texten unter dem Thema "Lichtleiter" wurden die zahlreichen Besucher beim traditionellen "Anderen Adventssingen" unter der Federführung der Pfarrei St. Michael und der Katholischen Jugendstelle in der spärlich mit Kerzen beleuchteten Pfarrkirche St. Michael auf Abstand zum hektischen Alltag gebracht und auf besondere Weise auf den Advent eingestimmt.

    Der Jugendpflegerin Kerstin Wedl und dem Gemeindereferenten Andreas Scheidler ist es auch in der 17. Auflage des "Anderen Adventssingen" wieder gelungen mit Sandra Maget am Keyboard und "Wir vier" aus Amberg wie "Rough Water" aus Sulzbach-Rosenberg eine gelungene Kombination an Mitwirkenden zu gewinnen, die nach gutem Brauch auch in diesem Jahr für einen gemeinnützigen Zweck kostenlos auftraten. Andreas Scheidler übernahm die Begrüßung der zahlreichen Besucher zum anderen Adventssingen, dessen Erlös in diesem Jahr an den Kinderschutzbund ging. Die musikalische Einstimmung auf die besinnliche Stunde übernahm Sandra Maget auf dem Keyboard mit dem Instrumentalstück "Elegie". In vier Blocks folgten dann gehaltvolle Texte unter den Schlagworten "Lichtquelle", "Lichtblicke", "Lichtgestalten" und "Lichterkette", die zum Nachdenken anregten. Von rhythmisch modern bis hin zu ruhig und getragen präsentierten sich die Lieder und Instrumentalstücke, die von den Musikern und Sängern hervorragend interpretiert wurden und die Besucher begeisterten. "In mir leuchtet ein Stern", "Wo ist Bethlehem", "Awesome God" und "Mache dich auf" waren die Beiträge von "Wir vier", die Leben und Schwung in die Adventseinstimmung brachten. Die Lieder "Dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg", "Light of the world", "Auge im Sturm" und "In the Light" von Rough Water kamen bei den Zuhörern ebenfalls bestens an und trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Die getragenen bis erfrischenden Instrumentalstücke von Sandra Maget "River flows in you", "Amicitia", "Copine D'un autre été" und "Erzählen" wurden zum Pendant zu den Gesangsbeiträgen.

    Karin Meixner-Nentwig, die Vorsitzende des Orts- und Kreisverbands Amberg-Sulzbach des Deutschen Kinderschutzbundes, stellte dann die Einrichtung vor. Sie informierte, dass das Geld für die Arbeit des Kinderschutzbunds verwendet werde, insbesondere für die Trennungs- und Scheidungskinder und die unter Sechsjährigen wie Sechs- bis Zehnjährigen durch Fachkräfte. Das "Andere Adventssingen" fand im großen Finale mit allen Mitwirkenden in dem Lied "Ein Licht in dir geborgen" einen gelungenen Ausklang.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Thomas Held; 30.11.2011


    Familiengottesdienst


    Jugendgottesdienst am 13.11.

    Eine Mauer mitten in der Kirche?! Schon gleich zu Beginn war klar, dass das kein normaler Gottesdienst werden sollte. Das Jugendgottesdienstteam hatte eine "Mauer" mitten in der Kirche aufgebaut und zeigte daran, dass Menschen mit verschiedenen Talenten diese Mauer überqueren konnten, oder einfach aufgaben. Dieser Denkanstoß, unsere Talente sinnvoll zu nutzen, wurde auch in den Fürbitten nocheinmal vertieft.

    In der Predigt hingegen ging Herr Pfarrer Berger auf ganz andere Talente ein, auf die Geldwährung in früherer Zeit. Er erklärte, dass Gott kein schamloser Kapitalist ist.

    Außerdem wurde der Gottesdienst musikalisch vom Chor SMS gestaltet.

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    weitere Bilder auf der sms Seite.

    Bericht: Elisabeth Wittmann; Fotos: Thomas Held; 16.11.2011


    Installation von Pfarrer Berger


    Pfarrer Hermann Berger wurde in sein neues Amt eingeführt

    Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes wurde Hermann Berger als neuer Pfarrer und Seelsorger der Pfarrei St. Michael von Dekan Markus Brunner in Konzelebration von über 20 Mitbrüdern aus und über die Region hinaus feierlich in der Pfarrkirche St. Michael in sein Amt eingeführt. In seiner Predigt stellt der Dekan die von Gott getragene Zuneigung zu den Menschen als Basis für das Wirken als Priester und Seelsorger in den Mittelpunkt.

    Bereits vor der Kirche wurde Pfarrer Hermann Berger von den Kindern des Kindergartens St. Michael unter der Leitung von Brigitte Netta mit einem Lied begrüßt, dem die Grußworte des Pfarrgemeinderatssprechers Markus Mußemann und der Kirchenpflegerin Marion Schriml am Kirchenportal folgten. Eingangs des Gottesdienstes erinnerte Dekan Brunner, dass Hermann Berger vor 18 Jahren im Dom zu Regensburg geweiht worden sei und in den vergangenen 13 Jahren die Pfarrei von Mengkofen in Niederbayern geleitet hätte und nun seit dem 1. September zum Dienst Christi in der Pfarrei St. Michael bestellt sei.

    Installation von Pfarrer Berger

    In seiner Predigt machte Markus Brunner bewusst, dass die Neubesetzung einer Pfarrei sowohl beim neuen Pfarrer wie bei den Gläubigen einige Fragen aufwerfe, die durch ein erstes gegenseitiges Abklopfen und Kennenlernen beantwortet würden. Eines versicherte der Dekan den Gläubigen von St. Michael: „Ihr habt einen großen Pfarrer in jeder Hinsicht, vor allem aber im Sinne eines großartigen Seelsorgers, denn eines seiner Markenzeichen ist die zuneigende Fürsorge zum Menschen“. Gerade diese Zuneigung zum Menschen schaffe die gesunde Basis für den priesterlichen und seelsorglichen Dienst des Pfarrers, der sich zuerst selbst Gott zuneige und sich von dessen Zuneigung getragen wisse. „Pfarrer und Gläubige sollen zu einer Gemeinschaft in gegenseitiger Zuneigung zusammenwachsen, in der gegenseitiger Respekt herrscht, man aufeinander hört und sich als pilgernde Kirche auf dem Weg zu Gott hin als gemeinsames Ziel versteht“, betonte Markus Brunner. Er erinnerte, dass der Grund für eine vitale und tragfähige Kirche vom Baumeister selbst gelegt worden sei und es nun darum gehe, gemeinsam darauf weiter zu bauen, um der Pfarrei St. Michael eine tragfähige Zukunft zu geben. Dekan Brunner machte bewusst, dass Pfarrer Berger das Rüstzeug für einen gute Priester und Seelsorger mitbringe. Lebendigkeit, Aktivität und eine starke Prägung durch den Gründer bestätigte Brunner der Pfarrgemeinde und wies darauf hin, dass es nun an ihr liege, wie sie ihre Pfarrei weiterbaue. Er appellierte an die Gläubigen, sich weiterhin aktiv in die Pfarrei einzubringen, um diese in ihrer Vielfalt lebendig zu halten. Dekan Brunner gedachte in Dankbarkeit des Gründers der Pfarrei Hans Hirtreiter, erinnerte an Pfarrer Peter Nussbaum, um ihm alles Gute zu wünschen und dankte für die überdurchschnittliche Leistung während der Vakanz der Pfarrei dem Ruhestandspriesters BGR Heiner Wittmann und Gemeindereferent Andreas Scheidler, die seiner Meinung nach alle Anerkennung und Respekt verdienen würden. Nach der Predigt folgte die kirchliche Amtseinführung von Pfarrer Hermann Berger. Für den gebührenden musikalischen Rahmen der Messe sorgte der Kirchenchor der Pfarrei.

    Pfarrer Hermann Berger mit Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer

    Nach dem Gottesdienst waren viele Gläubigen der Einladung zum weltlichen Teil der Installation in das Pfarrzentrum gefolgt, wo sie mit den Ehrengästen vom Chor „sms“ unter der Leitung von Winfried Fleischmann musikalisch begrüßt wurden. Pfarrgemeinderatssprecher Markus Mußemann begrüßte noch einmal offiziell Pfarrer Hermann Berger als neuen Pfarrer von St. Michael. Er richtete zunächst seinen Dank an all jene, die das pfarrliche Leben während der Vakanz mit viel Engagement mitgetragen hätten. Mit einem Blick in die Geschichte der Pfarrei erinnerte Mußemann, dass diee Amtseinführung des neuen Pfarrers, ein eher seltenes Ereignis sei, denn nach Hans Hirtreiter und Peter Nußbaum sei Hermann Berger erst der dritte Pfarrer der noch recht jungen Gemeinde St. Michael. Er ging auf die Aufgaben eines Pfarrers ein und zog das Fazit: „Pfarrer zu sein, ist gar nicht so einfach“. Markus Mußemann richtete abschließend an Pfarrer Hermann Berger das Wort: „Besonders wichtig für diese Gemeinde ist es, dass Sie Herr Pfarrer Hermann Berger an erster Stelle erst einmal Mitmensch sind, in dieser Pfarrgemeinde und in diesem Stadtviertel mit all seinen verschiedenen Facetten; dann an zweiter Stelle Mitchrist, erst dann Pfarrer, denn Mitmenschlichkeit und Bodenständigkeit, das Begegnen auf gleicher Augenhöhe hat diese Pfarrgemeinde St. Michael in der Vergangenheit sehr stark geprägt. Gemeinsam können und wollen wir mit Ihnen in der Zukunft eine offene und vielfältige Pfarrgemeinde gestalten“. Nach den Grußworten der Kirchepflegerin Marion Schriml überbrachte Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer die Glückwünsche der Stadt, der nach seinen Aussagen als erster Ministrant der Pfarrei 1965 eine persönliche Bindung nach St. Michael hätte. Er sicherte Pfarrer Hermann Berger seine Unterstützung seitens der Stadt zu. Pfarrer Roland Böhmländer von der evangelischen Kirchengemeinde freute sich, dass im Pfarrhaus wieder Leben eingekehrt sei und war sich des guten Miteinanders in Zukunft sicher. Abschließend bedankte sich Pfarrer Hermann Berger für die Anteilnahme an seiner Amtseinführung von kirchlicher wie politischer Seite. Er versprach, zu versuchen, der Pfarrei ein guter Pfarrer zu sein und gab als seinen Grundsatz aus: „Es gibt nichts Besseres als den Menschen“.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Peter Seidel und Franziska Seidel


    Tiersegnung


    Tiersegnung

    Erfrischend lebendig ging es im Atrium vor der Pfarrkirche St. Michael bei der Tiersegnung durch Pfarrer Hermann Berger zu, wo sich eine ganze Schar von Gläubigen mit ihren vier- und zweibeinigen Haustieren eingefunden hatte.

    Pfarrer Hermann Berger ging auf die Schöpfungsgeschichte im Buch Genesis im Alten Testament ein und wies besonders auf den Bibelvers hin, der am Ende eines jeden Schöpfungstags steht:        "Und Gott sah, dass es gut war".      Diesen bezeichnete er als einen der schönsten Sätze der Bibel, denn darin komme das Ja Gottes zu Mensch und Tier zum Ausdruck. Er betonte, dass auch die Vielfalt der Geschöpfe im Sinne Gottes liege, der den Tieren auch ihre jeweiligen Eigenschaften und ihr Temperament eingehaucht hätte, was sie zu treuen Freuden der Menschen machen würde. Der Geistliche ließ es sich nicht nehmen, Vögel, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hasen und auch Vögel einzeln den göttlichen Segen zu erteilen, nicht ohne sich vorher nach dem Namen vom jeweiligen Tier erkundigt zu haben.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Peter Seidel


    Kirchweihfest


    Festgottesdienst und Kirchweihfest

    Herrliches Spätsommerwetter trug am Wochenende zum Gelingen des Kirchweihfestes der Pfarrei St. Michael bei, das mit einem feierlichen Festgottesdienst, anschließender weltlicher Feier und Vesper begangen wurde und einen rekordverdächtigen Zuspruch erlebte.

    Sehr gut besetzt war die Pfarrkirche St. Michael beim Festgottesdienst anlässlich der Kirchweih, mit der Pfarrer Hermann Berger als neuer Geistlicher sein erstes großes Fest in der Pfarrei feierte. Zur Bereicherung des Gottesdienstes trug die gebührende musikalische Gestaltung durch die Chorgemeinschaften St. Michael und Kastl mit einigen Instrumentalisten bei. "Warum feiern wir Kirchweih?", lautete die zentrale Frage von Pfarrer Hermann Berger eingangs seiner Predigt, auf die er antwortete: "Wir dürften uns an der Kirche freuen, denn Kirche und Freude gehören untrennbar zusammen". Er machte bewusst, dass zunächst die Freude an der Gemeinschaft der Glaubenden sei, denn niemand könne nur für sich alleine glauben und gerade dieser gemeinsame Glaube verbinde. Dahingehend zollte der neue Seelsorger der Pfarrfamilie St. Michael und die zahlreichen Helfer Anerkennung und Dank für ihr enormes ehrenamtliches Engagement. Pfarrer Berger betonte, dass Kirche auch das Gotteshaus sei, das für viele religiöse Heimat biete. Kirche sei laut seinen Aussagen aber vor allem auch der Inhalt des Glaubens, an dem wir uns ebenso wie am Gotteshaus und der Gemeinschaft der Gläubigen freuen dürften. Das Glaubensbekenntnis habe eine geheimnisvolle Schönheit, ebenso wie dem Dogma von der Dreifaltigkeit Gottes ein immenser Wert inne wohne, stellte der Geistliche fest. Er führte weiter das kirchliche Lehramt an und machte klar, dass es oft viel leichter sei, Ja zu sagen, als Nein, aber Wahrheit sei nicht immer gleichbedeutend mit Mehrheit, sodass die Kirche auch den Mut haben müsse, zu widersprechen. Abschließend führte Hermann Berger die Gottesdienste als zur Kirche gehörenden Freuden an. Er hob die große Bandbreite der Kirchenmusik in der Pfarrgemeinde hervor, machte aber auch auf die Bedeutung des stillen Gebets aufmerksam.

    Nach dem Gottsdienst warteten dann schon die frisch gebackenen Kirchweihküchel auf die Gottesdienstbesucher, die reißenden Absatz fanden. Das herrlich warme Spätsommerwetter lud dann zum Verweilen im Atrium vor der Pfarrkirche zum Frühschoppen und anschließenden Mittagessen in gemütlicher Runde bei guten Gesprächen ein. Nicht nur die Küchel fanden ihre Abnehmer, sondern auch die gegrillten Bratwürstel, sodass sogar noch welche beim Metzger nachgeordert werden mussten, um alle hungrigen Mägen zu füllen. Nach dem Nachmittagskaffee bei üppiger Kuchenauswahl fand das Kirchweihfest mit der Vesper seinen gebührenden Ausklang.

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    Bericht und Foto oben: Adele Schütz; Fotos: Peter Seidel


    Pfarrer Hermann Berger

    Pfarrer Hermann Berger feiert ersten Sonntagsgottesdienst in St. Michael

    Zum ersten mal stand Pfarrer Hermann Berger am vergangenen Sonntag am Altar der Pfarrkirche St. Michael und feierte mit seiner neuen Gemeinde Gottesdienst. Dieser Tag sei gewissermaßen eine Zäsur, für ihn selbst, aber auch für die Pfarrgemeinde St. Michael, die nach 16 Jahren einen neuen Pfarrer bekommen hat.

    In seiner ersten Sonntagspredigt ging Pfarrer Hermann Berger insbesondere auf die Erwartungen ein, die eine Pfarrgemeinde natürlich an den neuen Pfarrer habe, jedoch auch auf die Erwartungen die ein neuer Pfarrer an die Gemeinde hat. Freilich könnten aber nicht immer alle Erwartungen erfüllt werden, so Pfarrer Berger. Ihm gefalle die Kirche St. Michael sehr gut, gestand Pfarrer Berger den Gottesdienstbesuchern. Der Kirchenraum in seiner Ausprägung sei eine Einladung gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

    Zum Vater Unser, zum Friedensgruß und zur Kommunionausteilung lud der neue Pfarrer alle Kinder ein um den Altar zu kommen. Dass die Gemeinde ihren neuen Pfarrer bereits mit Spannung und großem Interesse erwartete, zeigte auch der weit überdurchschnittliche Gottesdienstbesuch. Im Anschluss an den Gottesdienst, bestand im Pfarrsaal die Möglichkeit mit Pfarrer Berger in ersten Kontakt zu kommen. Dieser Einladung waren die Gemeindemitglieder zahlreich gefolgt.

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    Autor: Markus Mußemann; Fotos: Peter Seidel; 5.9.2011


    Fahrzeugsegnung


    Familiengottesdienst und Fahrzeugsegnung

    Haben Sie schon ihr Auto segnen lassen?

    Viele Gläubige nutzten bei der diesjährigen Fahrzeugsegnung die Gelegenheit ihr Auto, Fahrrad, Motorrad oder sogar ihren Rollstuhl weihen zu lassen. Direkt davor fand noch ein besonderer Familiengottesdienst statt, bei dem die Gemeinde eingeladen war die Taufe der kleinen Jessica und die Erstkommunion ihrer großen Schwester Angelina mit zu feiern.
    Die Familie war extra aus England angereist um dieses Fest mit ihrer Verwandschaft in Deutschland feiern zu können. Pfarrer Antony wies darauf hin, dass eben diese Gemeinschaft ein besonders wichtiger Teil des Glaubens ist. Er verglich die Taufe mit dem Beginn einer Schatzsuche namens Glauben, an deren Ende man Gott als den Schatz finden würde. Die Kinder aus der Gemeinde waren eingeladen ihre Taufkerze erneut an dem Licht der Osterkerze zu entzünden. Zur Kommunionfeier wurden alle Kinder, aber insbesondere Angelina eingeladen an den Altar zu kommen.
    Die Gruppe "Peanuts" gestaltete den Gottesdienst musikalisch.

    Gleich nach dem Gottesdienst fand auf dem Rotkreuzplatz die Segnung der Fahrzeuge statt. Nach ein paar kurzen Segensworten besprengte Pfarrer Antony die Autos und Räder mit Weihwasser und wünschte allen eine gute Heimfahrt.

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    Bericht von: Elisabeth Wittmann; Fotos von: Franziska Hübner, Elisabeth Wittmann und Peter Seidel


    Firmung


    Firmung

    49 junge Christen der Pfarrei St. Michael empfingen am Wochenende von Domkapitular Prälat Peter Hubbauer das Sakrament der Firmung, das sie mit dem Heiligen Geist stärkt, um intensiver in ein Leben mit Gott und in die Gemeinschaft der Kirche hineinzuwachsen.

    "Jesus hat nur unsere Hände" lautete das Thema der diesjährigen Firmung, auf die die Jugendlichen unter der Leitung des Gemeindereferenten Andreas Scheidler intensiv vorbereitet wurden. So erlebten die Firmlinge gemeinsame Firmsamstage und ein Firmwochenende und besuchten verschiedene soziale Einrichtungen und das Klinikum in Amberg. Auch die Mitgestaltung diverser Gottesdienste gehörte zur Firmvorbereitung. In ihren Absichtserklärungen im Bezug auf die Firmung äußerten die jungen Christen, dass sie ihren Glauben nun in die eigenen Hände nehmen, aber auch eine Hand frei für Jesus Christus haben wollten. Sie beabsichtigten weiter Mut und Hoffnung auszustrahlen und für ein strahlendes Gesicht der Kirche nach außen zu sorgen.

    Prälat Peter Hubbauer nahm in seiner Predigt Bezug auf die Fußballweltmeisterschaft der Frauen und brachte den Team- und Mannschaftsgeist zur Sprache. Dieser bedeute nach seinen Aussagen, dass jeder nach seinen Fähigkeiten und bestem Können etwas zum Erfolg der Sache beitrage. In der Kirche heiße Teamgeist laut Hubbauer, dass sich jeder in seine Pfarrgemeinde einbringe, dass etwas vorangehe. Der Firmspender machte bewusst, dass der Heilige Geist mit seinen sieben Gaben Weisheit, Einsicht, Ras, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht die Gefirmten dazu befähige, so zu handeln wie Jesus gehandelt habe. "Durch das Leben eines Christen muss erfahrbar werden, was ein erfülltes und glückliches Leben ausmacht", betonte Hubbauer. Er appellierte an die Eltern, Vorbilder für ihre Kinder zu sein und ihnen den Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben aufzuzeigen und legte ihnen den Heiligen Geist als Beistand wärmstens ans Herz.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Franzi und Peter Seidel

    Digitale Fotos auf CD erhältlich

    Auch dieses Jahr gibt es vom der Firmung digitale Bilder in bester Qualität auf CD. Die CD´s können zum Preis von 6 Euro, wovon 3 Euro als Spende für das Jugendgotteslob sind, im Pfarrbüro erworben werden.


    Bergandacht


    Pfarrei St. Michael gestaltete Bergfestandacht

    Am Freitag der Bergfestwoche wurde die abendlichen Andacht von der Pfarrei St. Michael gestaltet. Dabei stellten Gemeindereferent Andreas Scheidler und Pfarrer Helmut Süß, der den auf Exerzitien befindlichen Pfarrvikar Antony Koottummel vertrat, das Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, das die katholische Kirche am dritten Freitag nach Pfingsten feiert, in den Mittelpunkt. Musikalisch gestaltet wurde die Andacht vom Chor sms zusammen mit den Peanuts.

    Der Festprediger des Abends Pater Godehard Schuster von der Benediktinerabtei Plankstetten ging in seiner Ansprache insbesondere auf Maria als Vorbild der Hoffnung ein. Sie habe die tiefste Niederlage Ihres Sohnes miterleben müssen, sein Sterben am Kreuz. Doch selbst im Dunkeln des Karsamstags habe Maria Ihren Glauben bewahrt, selbst in der scheinbaren Abwesenheit Gottes glaubt Maria und spricht ihr Ja. Das Leid sei ihr nicht erspart worden, so Pater Schuster. "Aber sie geht ihren Weg glaubend und vertrauend."

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    Bericht: Markus Mußemann; Fotos: Thomas Held


    Patrozinium und Kirchweihfest in Gailoh


    Patrozinium und Kirchweihfest in Gailoh

    Mit dem Wetter sind die Gailoher bei ihrer dreitägigen Kirchweih anlässlich des Patroziniums der Dorfkapelle Hl. Dreifaltigkeit selten gesegnet und so stellte sich auch in diesem Jahr pünktlich zum Festwochenende Regen ein. Der schlechten Witterung zum Trotz, verstand es die FFW Gailoh bestens, ihre Gäste mit ausgezeichneter Stimmungsmusik von regionalen Musikgruppen wie hervorragenden Schmankerl zu verwöhnen. Der Festgottesdienst im bis auf den letzten Platz besetzten Festzelt mit Pfarrer Antony Koottummel wurde zum Höhepunkt der dreitägigen Kirchweih.

    Nach einem zünftigen Kirchweihauftakt mit der "Haflinger Musi" im gut besuchten Festszelt am Samstagabend wurde der Kircheweihsonntag gebührend mit dem Festgottesdienst eingeläutet, der ausgezeichnet von der Musikkapelle Ursensollen umrahmt wurde. Pfarrer Antony Koottummel ging in seiner Predigt anlässlich des Dreifaltigkeitssonntags und des Patroziniumsfestes der Dreifaltigkeitskapelle auf das Verständnis Gottes in seiner Dreifaltigkeit ein. Der Geistliche machte bewusst, dass die Kirche von Gott in drei Personen, Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist, spreche, was die knappste Zusammenfassung des Glaubensbekenntnisses sei. Er stellte die Frage "Was wissen wir von Gott, der einer und zugleich dreifaltig ist?" Er meinte, dass uns die Frage nach Gott durch das ganze Leben begeleite und er versicherte, dass wer sich im Glauben Gott öffne, zur Gotteserfahrung komme.

    Pfarrer Antony machte aber auch bewusst: "Der einzige Weg, Gott zu erfahren ist der Glaube, denn mit dem Verstand können wir Gott nicht begreifen". Er zeigte seine Aussage an einer Geschichte des Kirchenlehrers Augustinus auf, dem ein Kind verdeutlichte, dass er mehr auf den Glauben als auf das Nachdenken über Gott vertrauen solle. "Glaube ist Vertrauen, nicht Wissen, Glaube heißt, die Unbegreiflichkeit Gottes ein Leben lang auszuhalten, wenn auch glauben schwer ist, doch nichts zu glauben ist unmöglich". Der Geistliche machte bewusst, dass Gottes Liebe so groß sei, dass drei Personen an einem göttlichen Wesen Anteil hätten. Er betonte, dass es in Gott keine Einsamkeit gebe, sondern einen gegenseitigen Austausch unendlicher, beglückender und erfüllender Liebe, in die uns Gott aufnehmen wolle. Mit einem Zitat des Heiligen Aurelius schloss Pfarrer Antony seine Predigt: "Wo es Liebe gibt, gibt es eine Dreifaltigkeit: einen Liebenden, einen Geliebten und eine Quelle der Liebe". Dem Festgottesdienst schloss sich ein Frühschoppen wie Mittagessen und nachmittäglicher Kaffee mit Kuchen an. Für beste musikalische Unterhaltung sorgten am Kirchweihsonntag die "Gauschterna". Am Kirchweihmontag ging es mit einem üppigen Mittagessen mit den obligatorischen Kirwaschnitzeln in XXL weiter. Zum Kirchweihausklang spielte die "Zoigl-Musi" zur Unterhaltung im Festzelt auf.

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    Bericht: Adele Schütz; Fotos: Thomas Held


    Pfarrfamilienfest


    Pfarrfamilienfest

    Bei Bilderbuchwetter konnte die Pfarrfamilie ihr traditionelles zweitägiges Pfarrfest feiern, bei dem alle Gruppierungen der Pfarrei für ein attraktives und aufwendiges Programm sorgten, um den Besuchern unterhaltsame und unbeschwerte Stunden zu garantieren. Die hervorragende Resonanz ließ auch das diesjährige Pfarrfest zum vollen Erfolg werden.

    Den Auftakt für das Pfarrfest machten die jüngsten Gemeindemitglieder vom Kindergarten, die unter dem Motto "Bei uns im Kindergarten ist immer etwas los" aufwendige Schautänze vorführten, mit denen sie das Publikum begeisterten. Am Abend tischte das Küchenteam die obligatorischen Michaelburger, Wiener und Leberkäse mit Kartoffelsalat wie neu Knoblauchcreme, Käse und Zwiebelkuchen auf. Nach dem Abendessen in gemütlicher Runde öffnete die urige Bar ihre Pforten, in der man sich gerne zum Plausch bei Prosecco, Wein und Bowle traf. Bei den Jugendlichen kam besonders gut das Lagerfeuer an, an dem sie sich mit Stockbrotbacken auf romantische Weise die Zeit vertrieben und sich zugleich einen leckeren Abendsnack bereiteten.

    Der Sonntag wurde gebührend mit dem Familiengottesdienst mit musikalischer Gestaltung durch die Spatzen von St. Michael und den Kindergartenkinder eingeläutet. Großer Andrang herrschte zum Mittagstisch, denn der vorzügliche Grillbraten mit Knödel, Schnitzel, Bratwürsten, Grillgemüse und Käse waren ebenso heiß begehrt wie das köstliche Bananen-Dessert zur Nachspeise; Nachmittags wartete auf die Besucher des Pfarrfest dann ein üppig bestücktes Kuchenbuffet zum Nachmittagskaffee. Gleich nach dem Mittagessen war dann für die Kinder mit diversen Spielen und Kreativtischen mit Mal- und Bastelangebot einiges geboten. Seine Kreativität konnte der Nachwuchs allerdings auch beim Bemalen des Rot-Kreuz-Platzes mit Straßenkreide ausleben. Bestens kam auch wieder das Kinderschminken an. Großen Zuspruch bei den Jugendlichen erfuhr die Ermittlung des Karaoke Singstars im Clubkeller des Jugendzentrums, denn den Gewinnern winkten Kinogutscheine. Die Seniorentanzgruppe sorgte im Atrium am frühen Nachmittag für beste Unterhaltung bei den Kaffeegästen.

    Zum krönenden Abschluss des Pfarrfests wurde das große Menschenkickerturnier auf dem Rot-Kreuz-Platz, das zahlreiche Besucher anlockte, die sich die spannenden Matches nicht entgehen lassen wollten. Auf großes Interesse stieß auch der Informationsstand des Bienenzuchtverein Sulzbach-Rosenberg, den Alexander Titz betreute. Neben den gesunden Produkte aus dem Bienenstock wurden an dem Stand auch Eine-Welt-Waren und fair gehandelte Bananen angeboten.

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    weitere Bilder auf der Seite.

    Bericht: Adele Schütz; Fotos von: Thomas Held


    Bittprozession


    Bittprozession nach Gailoh

    Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt sind die sogenannen Bitttage, einst entstanden aus Katastrophen und Hungersnöten. Auch wir, die Pfarrei St.Michael in Amberg, hält diese alte Tradition aufrecht. Am Montag Abend nahmen viele Gläubige, angeführt von den Ministranten und einer Abordnung der KjG, an der Bittprozession teil.

    Nachdem uns Pfarrvikar Antony in der Pfarrkirche den Pilgersegen erteilt hatte, gingen wir vom D-Programm über die Felder und Flure zum Ortsteil Gailoh. Unterwegs beteten wir den "Trostreichen Rosenkranz. In der neu renovierten Dorfkapelle von Gailoh wurde dann der Bittgottesdienst mit anschließendem Wettersegen abgehalten.

    Nachdem es heuer mal ausnahmsweise staubtrocken war, (wir hatten auch schon Wolkenbrüche unterwegs!) war es für uns ein leichtes, diesen schönen Weg durch die Felder, freudig singend und betend, hin und zurück zu gehen. In der Pfarrkirche angekommen, endete der Abend mit dem Abendgebet und dem Segen. Gemeinsam wurde dann das Lied "Großer Gott wir loben dich" gesungen.

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    Bericht: Maria List; Fotos: Thomas Held


    Kindergottesdienst


    Familiengottesdienst zum Pfarrfest

    Briefe an Gott

    Pfarrer Anthony war sehr glücklich, die Gemeinde nach seinem 4-wöchigen Heimaturlaub in Indien wieder zu einem gemeinsamen Gottesdienst begrüßen zu können. Er entschuldigte sich für seine Wieder-Eingewöhnungs-
    Schwierigkeiten in die deutsche Sprache, die er erst wieder in seinem Gehirn installieren musste. Der Gottesdienst stand unter dem Thema Beten. Wie übermittle ich Gott meine Probleme, meine Bitten?

    Zwei Mädchen aus dem Kindergarten sollten einen Brief, der an den lieben Gott adressiert war, zustellen. Mit der Hilfe von Herrn Scheidler und einigen Kindern aus der Gemeinde, fanden sie heraus, dass Gott überall und immer da ist. Der Brief wurde gemeinsam gebetet und nach dem "Amen." konnten sich alle sicher sein, dass die Nachricht bei Gott angekommen war. Musikalisch wurde der Gottesdienst von den Spatzen von St. Michael mit Verstärkung aus dem Kindergarten gestaltet.

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    Bericht: Elisabeth Wittmann; Fotos: Thomas Held


    Kommunionfest


    Kommunionfest 2011

    "Meine Wurzeln finden"

    Nachdem die meisten Kommunionkinder bereits am Gründonnerstag ihre Erstkommunion empfangen hatten, feierten über 50 Mädchen und Jungen noch einmal ein großes Kommunionfest. Das Symbol des Baumes stand im Mittelpunkt dieses feierlichen Gottesdienstes, der musikalisch vom Chor sms umrahmt wurde. Der Baum sei ein Symbol für das Leben, vieles an einem selbst und an seinem Leben könne man mit einem Baum vergleichen, erklärte Gemeindereferent Andreas Scheidler, der die Kommunionkinder im Vorfeld auf dieses Fest vorbereitet hatte.

    Der Stamm eines Baums sei die Mitte, sei wie der Mensch selbst, die Zweige seien die Fähigkeiten und besonderen Begabungen. Die Früchte eines Baums seien wie besondere Momente und schöne Erlebnisse in einem Leben, erklärte Andreas Scheidler weiter. Ohne Wurzeln würde ein Baum verdorren, sie gehen in die Tiefe und geben halt. Durch Wurzeln werde unser Leben tief und fest mit Gott verbunden. In seiner Predigt ging Kaplan Gerhard Pöpperl unter anderem darauf ein, dass die Kommunion nicht nur etwas ganz besonderes sei, wenn man sie zum ersten mal empfängt. Bei jeder Eucharistiefeier sei der Empfang der Kommunion und die Begegnung mit Jesus in der Kommunion immer wieder etwas ganz besonders.

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    Bericht von: Markus Mußemann; Fotos von: Thomas Held


    Digitale Fotos auf CD erhältlich

    Auch dieses Jahr gibt es vom der Kommunion digitale Bilder in bester Qualität auf CD. Die CD´s können zum Preis von 6 Euro, wovon 3 Euro als Spende für das Jugendgotteslob gehen, im Pfarrbüro erworben werden. Mehr Infos dazu gibt es hier:
    Digitale Bilder von der Kommunion
    Die CD ist erst ab dem 12 Mai erhältlich, da noch Bilder von der Dankandacht dazukommen.


    Votivprozession


    Votivprozession auf den Mariahilfberg

    Gute Beteiligung bei der Amberger Pfarreienwallfahrt

    Zahlreiche Gläubige unserer Pfarrei pilgerten zur Wallfahrtskirche, um das Pestgelübde von 1634 einzulösen. Es war ein sonniger 1. Maitag, als sich unsere Pilgergruppe, dieses Mal angeführt von Pfarrgemeinderatssprecher Markus Mußemann, auf den Weg machte. Unser Pfarrvikar Antony Koottummel befindet sich auf Heimaturlaub in Indien und konnte deswegen nicht teilnehmen.

    Mit Gebeten und Gesang gingen wir Richtung St. Sebastian, den Hohlweg hinunter, über den Kochkellerberg und dann die Allee entlang. Am letzten steilen Teilstück des Kreuzweges war Kondition gefragt. Die Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit kam fast zeitgleich, kurz nach uns, singend die Lindenallee hinauf. Da wir voll motiviert, und immer noch gut bei Kräften waren, stimmten wir natürlich sofort in deren Lied mit ein. Der Gottesdienst, gestaltet von der Pfarrei St. Georg fand am Freialtar statt. Alle Bänke waren besetzt, was bei manchen Gottesdienstbesuchern sicherlich eine Vorahnung auf das kommende Bergfest zuließ.

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    Bericht und Fotos von: Thomas Held


    Der auferstandene Christus

    Ostern 2011

    Der Tod - keine Mauer sondern ein Tor

    Der Glaube an die Auferstehung sei nicht einfach, schon von Anfang an sei das so gewesen, erläuterte Pfarrvikar Antony Koottummel zu Beginn seiner Osterpredigt während der Osternachtsfeier, die traditionell um 5 Uhr morgens begonnen hatte. Auch die Jünger konnten diese Botschaft zunächst nicht glauben. "In meiner kurzen Zeit in Deutschland bin ich schon oft gefragt worden, ob ich Angst vor dem Tod habe", fuhr Antony Koottummel fort. Er beantwortete diese Frage mit einen klaren Nein. Der Tod sei nicht wie eine Mauer, sondern vielmehr wie ein Tor, das Tor zur Auferstehung.

    Begonnen hatte die Osternachtsfeier in der dunklen Kirche mit den alttestamentlichen Lesungen. Hier schloss sich die Entzündung des Osterfeuers und schließlich der Osterkerze an. Nach dem feierlichen Exsultet, dem Lobgesang der Osternacht, folgten das Gloria und der neutestamentliche Wortgottesdienst. Eine Taufe konnte in diesem Jahr in der Osternacht leider nicht gefeiert werden, dennoch folgte zunächst die Weihe des Weihwassers und anschließend die Erneuerung des Taufversprechens. Die Osternacht, die musikalisch von der Chorgemeinschaft St. Michael gestaltet wurde, endete mit der Eucharistiefeier und der Speisensegnung.






    Bericht von: Markus Mußemann, Foto: Archiv


    Karfreitag


    Karfreitag

    Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung

    Das Kreuz und seine Bedeutung für uns Christen stand im Mittelpunkt der Karfreitagsansprache von Pfarrvikar Antony Koottummel. Bei der Liturgie am Karfreitag, die musikalisch von der Chorgemeinschaft St. Michael umrahmt wurde, betrachtete man zunächst das Leiden und Sterben Jesu nach der Passionserzählung des Evangelisten Johannes.

    Wenn wir das Kreuz enthüllen, dann dürften wir gleichermaßen auch unser eigenes Leid enthüllen und vor das Kreuz tragen, so Antony Koottummel in seiner Predigt. Im Kreuz sei Heil, Leben und Hoffnung zu finden. Im Anschluss an die Ansprache folgte schließlich die Enthüllung und Verehrung des Kreuzes. Als Karfreitagsgabe verteilte die KjG in diesem Jahr kleine Holzstückchen auf denen die Buchstaben "INRI" geschrieben waren. Da die Kirche in ihrer Geschichte noch nie an einem Karfreitag Eucharistie gefeiert hat, folgte nach den großen Fürbitten nur eine schlichte Kommunionfeier.







    Bericht von: Markus Mußemann, Foto: Thomas Held


    Gründonnerstag


    Gründonnerstag - Erstkommunion

    Ein Tag der Liebe

    Dieser Abend sei ganz anders als alle anderen Abende erklärte Pfarrvikar Antony Koottummel zu Beginn des Abendmahlsgottesdienstes am Gründonnerstag, bei dem rund 50 Mädchen und Jungen ihre erste heilige Kommunion empfingen. "Es geht um die Mitte unseres Heils, die Eucharistie" führte der Pfarrvikar in seiner Predigt weiter aus. Es sei heute ein Tag der Liebe, Jesus zeige seine Liebe, weil er sich zur Speise gibt, weil er sich ganz klein macht und seinen Jüngern die Füße wäscht wie ein Sklave. Die Eucharistie sei der höchste Beweis der Liebe Jesu zu uns Menschen, so Antony Koottummel.

    Nach seiner Ansprache vollzog Pfarrvikar Koottummel das Zeichen der Fußwaschung stellvertretend an 12 Gemeindemitgliedern. Im Anschluss an die Eucharistiefeier und die Erstkommunion wurde das Allerheiligste feierlich in den Tabernakel übertragen. Am Ende des Abendmahlgottesdienstes, der musikalisch von der Gruppe Querbeet gestaltet wurde, folgte die Entblößung des Altars als Zeichen der Trauer in der Nacht zum Karfreitag.

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    Bericht von: Markus Mußemann; Fotos von: Thomas Held



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